Freitag, 22. Januar 2010

Surrogates - mein zweites Ich

»Surrogates - Mein zweites Ich« (Surrogates, USA 2009)
Darsteller: Bruce Willis (Tom Greer), Radha Mitchell (Peters), Rosamund Pike (Maggie Greer), James Cromwell (Dr. Lionel Canter), Ving Rhames (Prophet)
Buch: Michael Ferris und John D. Brancato nach dem Comic von Robert Venditti und Brett Wedele, Kamera: Oliver Wood, Schnitt: Kevin Stitt, Musik: Richard Marvin, Regie: Jonathan Mostow

Bei Anke Gröner habe ich mal gelesen, dass man bei Schreibschwierigkeiten einer Filmkritik mit einer Nacherzählung anfangen solle und der Rest würde sich dann schon ergeben.

Bei »Surrogates« bekomme ich nicht mal das hin. Entweder ist die Handlung zu verworren, oder ich war zu sehr von der Unschärfe der linken Bildhälfte abgelenkt oder ich war, hm, unkonzentriert. Wer hat warum den ersten Mord begangen, der alles ins Rollen gebracht hat? Keine Ahnung ...

Ohne Bruce Willis, der seine gewohnte Rolle gibt, gäbe es keinen Grund, sich den Film im Kino anzuschauen. Schlechte Schauspieler, kein besonderes Drehbuch, lieblos synchronisiert. Und selbst Bruce als Surrogat mit diesem blonden Toupet am Anfang ist gräßlich. Erst als er unrassiert und zerknittert loszieht, kommt Laune auf. Allerdings fehlen die schönen Sprüche, die man ihm in den Stirb-Langsam-Filmen geschrieben hat.

O je, die erste Filmkritik dieses Jahres war schwierig zu schreiben. Mein Fazit: abwarten, bis es den Film auf DVD gibt und an einem verregneten Sonntagnachmittag gucken. Oder gleich auf »Sherlock Holmes« mit Robert Downey Jr. warten, wobei mir der Streifen in der Vorschau auch etwas suspekt vorkam.

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